PR-Themen der Woche (kw 50/2012)

Was war los in dieser Woche in PR-Hausen? Eine wie immer subjektive Zusammenfassung als Vorbereitung auf das nächste PR-Frühstück mit den PR-Studenten. Leitmotiv für diese Woche: Verantwortung.

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  1. Die Apothekerlobby war offensichtlich über längere Zeit besonders gut informiert über Unterlegen aus dem Gesundheitsministerium, weil sie wohl einen Mitarbeiter eines IT-Dienstleisters zum Spion gemacht hat. Pfui, was soll man da noch sagen? 
  2. Wie passend, dass Kollege Bentele als Vorsitzender des Rats für Public Relations just einen Tag später den neuen Kommunikationskodex vorgestellt hat. Wohlgemerkt: Lobbyisten haben einen eigenen Kodex, nach dem selbstverständlich die Apothekeraktion auch tabu wäre. Der Kommunikationskodex für die PR-Branche ist natürlich auch keine Neuerfindung, sondern ein neues Papier, das z.T. Verteiltes zusammenfasst und das - unter Beteiligung der Interessierten - neu formuliert wurde.
  3. Und weiter geht's mit dem nächsten Verantwortungsthema, sprich: CSR. Hier wurde ein neues Ranking vorgestellt. Dass Microsoft besonders gut abgeschnitten hat, liegt daran, dass hier bezogen auf unterschiedliche Stakeholder - auch lokale - spezielle Maßnahmen umgesetzt wurden.
  4. So, bei so viel Ernsthaftigkeit endlich mal ein leichteres Thema. Niveau: Pril mit Hähnchengeschmack. Und mit nettem viralem Effekt. Learning: Wenn man schon blöde Fragen stellt, muss man den Blödsinn, der zurückkommt auch weitertreiben.
  5. Wow, der Papst beginnt am 12.12.12. zu twittern. Dokumentieren wir also den historischen Tweet:
  6. 1.146 Retweets sind für den Anfang sicher nicht schlecht - bis Lady Gaga ist aber auch noch eine Menge Luft nach oben (auf Twitter, mein ich). Dass das Ganze aber Teil einer umfangreicheren Kommunikationsstrategie des Vatikan ist, ist auf Hyperland nachzulesen:
  7. Marcel Bernet hat aus der Social Media Studie Schweiz 2012 das Thema Evaluation in einem eigenen Post diskutiert - vor allem der Status bei den befragten Unternehmen ist interessant.
  8. Ach ja, und dann war da noch ein sehr hilfreicher Artikel von Dominik Ruisinger, der nicht nur für Journalisten wichtig ist, die hübsche Presseinfos zu Studien bekommen - auch Studenten, die solche Studien in Haus- oder Abschlussarbeiten verwenden, sollten sich ruhig nochmal bewusst machen, was die ein oder andere Studie wirklich aussagt. Oder nicht.
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