Bücher zur US-Wahl 2016

Am Morgen nach den Wahlen in den USA, zwischen Ratlosigkeit und Hoffnung, haben wir, weil Lesen immer hilft, unsere Lektorinnen und Lektoren gefragt: Was ist jetzt die passende Lektüre? – Hier ist unser Carepaket … #MakeAmericaReadAgain

Embed

  1. Jan-Werner Müller nimmt aktuelle Entwicklungen zum Ausgangspunkt, um eine Theorie des Populismus zu skizzieren und Populismus letztlich klar von der Demokratie abzugrenzen. Seine Thesen helfen zudem, neue Strategien in der Auseinandersetzung mit Populisten zu entwickeln.

    Zur Leseprobe

  2. »Ein Gespenst geht um in den Ländern der Demokratie: das Gespenst des starken Mannes (oder der starken Frau). In den USA tritt es als Donald Trump verkleidet auf. Geboren wurde dieses Gespenst aus der überwältigenden Angst der ›großartigen amerikanischen Mittelschicht‹ (Robert Reich) angesichts der ›erschreckend hohen Wahrscheinlichkeit …, in Armut zu versinken‹.«

    Zur Leseprobe

  3. »Wird der Aufstieg des reichsten einen Prozent der Menschen dazu führen, dass plutokratische politische Systeme entstehen oder dass der Weg des Populismus beschritten wird, um die ›Verlierer‹ der Globalisierung zu beschwichtigen?«

    Globalisierung, Freihandel, Verlust gut bezahlter Jobs in der Industrie: Es gibt vermutlich wenige Bücher, aus denen man so viel über die ökonomischen Hintergründe von Trumps Triumph erfährt wie aus Branko Milanovićs Die ungleiche Welt.

    Zur Leseprobe

  4. »Es hat den Anschein, als könnte die Krise nur auf eine von zwei Arten enden. Im ersten Szenario lässt die globale Elite nicht locker und wälzt die Kosten der Krise in den kommenden zehn bis zwanzig Jahren auf Arbeitskräfte, Rentner und die Armen um … Im zweiten Szenario zerbricht der Konsens. Die Bürger weigern sich, den Preis der Sparpolitik zu zahlen, und bringen Parteien vom rechten und linken Rand an die Macht.«

    »Ein unschlagbares Buch: ein Zündfunke für die Vorstellungskraft, mit Röntgenstrahlen durchleuchtet es die Art und Weise, wie wir heute leben.« The Guardian

    Zur Leseprobe

  5. »Wenn sich irgendein Deutscher fragt, warum die Amerikaner The Donald wählen, dann braucht er nur dieses Buch zu lesen: Weil hier einer ist, der sich einen Dreck um politische Korrektheit schert, der einfach sagt, was er denkt, und wenn es noch so ein Blödsinn ist. Der Exzess auf der einen Seite, nämlich das beharrliche Schönreden der Wirklichkeit, schlägt in sein Gegenteil um, das hirnlose Herausschwatzen.« Fantasia

    Zur Leseprobe

  6. »Man müsste etwas tun: lesen, zum Beispiel. Und sich dann Beispiele nehmen.« Westdeutsche Allgemeine

    In literarischen und essayistischen Originalbeiträgen zeichnen die Autorinnen und Autoren von Wie wir leben wollen. Texte für Solidarität und Freiheit voll Sehnsucht, Wut und Engagement ein Bild unserer Gesellschaft, wie es aktueller nicht sein könnte.

    Zur Leseprobe

Like
Share

Share

Facebook
Google+