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IB-Nachwuchstagung 2014

Ein Storify-Tagungsbericht

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  1. Am vergangenen Wochenende fand die nunmehr 11. IB-Nachwuchstagung der Nachwuchsgruppe der Sektion Internationale Politik (IP) der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft (DVPW) statt. Einige Tage vor Beginn der Tagung und während der Tagung haben sich einige der Teilnehmer dazu verabredet, die Inhalte live auf der Mikroblogging-Plattform Twitter zu berichten und zu kommentieren. Diese Form der Öffentlichkeitsarbeit hat sich bereits auf anderen internationalen Konferenzen bewährt, beispiels bei der ISA Annual Conference dieses Jahr (wie Felix Haaß vor einigen Wochen auf dem Bretterblog zusammengefasst hat #isa2014) oder als Tobias Weise von der Konferenz 'The Legitimation and Deligitimation of Global Governance Organizations' unter dem Hashtag #Legimitation2013 berichtet hatte.

    Da die Zusammenfassungen und Kommentare bei Twitter abrufbar sind, nutze ich diese, um Inhalte der Papiere und Diskussionen sowie weitere Geschehnisse vom Wochenende zusammenzufassen. Dafür habe ich den Onlinedienst Storify genutzt, bei dem Fremdinhalte wie beispielsweise Tweets eingebunden werden können. Die Tweets können aber auch auf der Homepage von Tobias Weise heruntergeladen werden.
  2. Die Tagung fand unter dem Titel „Sicherheit, Wirtschaft, Gesellschaft: Theorien und Problemfelder internationaler Politik" statt. Die beiden Organisatorinnen, Lisbeth Zimmermann und Katharina Glaab, haben insgesamt 24 Papiere von jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in und aus Deutschland in acht Panels zusammengestellt. Darüber hinaus konnten acht Professorinnen und Professoren gewonnen werden, die sich ein Wochenende Zeit genommen haben, um Feedback und Tipps zu den Forschungsergebnissen und Forschungsvorhaben zu geben.
  3. Die Tagung diente jedoch nicht nur dazu, aktuelle Forschungsergebnisse zu diskutieren. Die IB-Nachwuchstagung ist auch immer ein Ort, um die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler miteinander ins Gespräch zu bringen. Es wird ein Austausch angeregt, der nicht nur gemeinsame Herausforderungen bei der Forschung anspricht, sondern eben auch die strukturellen Probleme von Doktorandinnen und Doktoranden sowie jungen Post-Docs ins Auge fasst. Darüber hinaus werden die Nachwuchssprecherinnen und Nachwuchssprecher gewählt.
  4. Nicht nur durch die Präsentationen können die Teilnehmer neue Inhalte und Fakten lernen. Auch die Professorinnen und Professoren zeichnen in ihren Kommentaren größere Linien der Politikwissenschaft und der Internationalen Beziehungen. Gelegentlich sind dies für die Zuhörerinnen und Zuhörer kuriose Informationen.
  5. Außerdem gab es am ersten Abend eine Podiumsdiskussion zu "Deutsch, Englisch, Denglisch: Welche Wissenschaftssprache für die deutsche IB?" mit Tanja Börzel, Anna Geis, Stephan Stetter und Antje Wiener. Diese Diskussion wurde unter anderem durch den Beitrag "Über doppelte Identitäten. Ein Plädoyer für das Publizieren auch auf Deutsch" von Mathias Albert und Michael Zürn in der letzten Ausgabe Zeitschrift für Internationale Beziehungen angeregt und heiß diskutiert (siehe dazu auch meinen Kommentar auf dem IR Blog).
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