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Wenn Personaler im Juli kommunizieren, …

… dann geht es um Unternehmenskultur, Diversity und Recruiting-Assistenten.

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  1. Personalmarketing

  2. Die Absatzwirtschaft berichtet über die LinkedIn-Studie „Inside the mind of today's candidate“, die sich mit den Wünschen von Kandidaten befasst. Und die wollen – oh Wunder – mehr über die Unternehmenskultur erfahren, wenn sie von Recruitern angeschrieben werden. Ob Recruiter da dich richtigen Ansprechpartner sind, sei mal dahingestellt.
  3. Und wie soll Recruiter nun am besten Einblicke in die Unternehmenskultur bieten? Wie wäre es mit StudiVZ, Facebook, Twitter, Instagram, Snapchat? Das ist natürlich schon ein alter Hut. Darum jetzt: Bewerbung per Snapchat:
  4. Das gilt natürlich nur, wenn die Unternehmenskultur super toll ist! Wenn die Unternehmenskultur schrecklich ist und man glaubt, was dran ändern zu wollen, empfiehlt es sich vielleicht, ins Personalwesen zu wechseln.
  5. Man sollte sich allerdings ranhalten, denn Personalmanager werden nur noch ca. 30 Jahre gebraucht.
  6. Was auch helfen kann, ist, interne Netzwerke für Mitarbeiter zu fördern. Wie zum Beispiel für LGBT*. Das hat sicher auch Marketingeffekte, zumal im Sommer, wenn auf den CSDs der Republik die „Firmenwagen“ fröhlich für Diversity trommeln. Aber diese Netzwerke sorgen auch dafür, Mitarbeiter, die gemeinsame Erfahrungen teilen, über verschiedenste Abteilungen und Standorte hin zusammenzubringen.
  7. Dass hier noch viel zu tun ist, dürfte auch klar sein. Und dass ein Wagen auf dem CSD und ein Firmenlogo in Regenbogenfarben allein noch keine Akzeptanz schaffen auch.
  8. Denn Vielfalt ist ein kritischer Erfolgsfaktor, nicht nur in kreativen Umfeldern. Und HR kann und muss dabei helfen, dass sich Mitarbeiter vernetzen.
  9. Das ist wahrscheinlich auch wie beim Fußball, da muss man ja auch aus Individuen eine Mannschaft bauen.
  10. Recruiting

  11. Wie man es vielleicht lieber nicht machen sollte, zeigt eine Unternehmerin aus den USA. Sie schreibt Bewerbern einfach eine Email – nachts oder am Wochenende. Und wer nicht innerhalb weniger Stunden reagiert, hat schon verspielt.
  12. Furchtbar! Schrecklich! Wie asozial! Oder einfach nur transparent? Wer so arbeiten will, kann das doch. Immerhin gibt es keine Überraschungen nach diesem Interview mit der New York Times.
  13. Währenddessen schaffen es deutsche Unternehmen in die Medien, wenn die Bewerber aufs Anschreiben verzichten dürfen, ihre zukünftigen Kollegen schon während des Bewerbungsprozesses treffen und ihnen die Bewerbung generell so einfach wie möglich gemacht wird. Da wird doch der Hund in der Pfanne verrückt!
  14. Dabei braucht es nur ein bisschen Fantasie, um sich zu überlegen, welche Assistenzsysteme das Recruiting zumindest noch schneller und effizienter machen können.
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