Mobile & Crowd Journalismus

Hintergründe, Ansätze, Ideen & Quellen zum Themenbereich mobiler Journalismus, Crowd / Bürger-Journalismus

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  1. Buch zum Thema "Journalismus im digitalen Zeitalter
  2. Mobiler Journalismus / MobileJournalism

  3. Der Begriff an sich ist im deutschen Sprachraum umstritten - und wurde auf Wikipedia.de nicht akzeptiert bzw. gelöscht. Es wird vermutet/argumentiert, dass Journalisten ohnehin eine gewisse Mobilität aufweisen müssen und dass es sich um eine Fehlübersetzung aus dem Englischen handelt - "Mobile" bedeute eigentlich mit und für das Mobiltelefon ... 
  4. Unter dem BuzzWord "MobileJournalism" werden nichtsdestotrotz vor allem die technischen Aspekte der Mobilität von Journalisten erfasst. Strukturelle oder organisatorische Aspekte spielen eine untergeordnete Rolle. Equipments, Gadgets, Apps ... Tipps & Tricks für mobiles Arbeiten... welche Mittel und Möglichkeiten haben Journalisten heute, um Ihrer Arbeit schnell, flexibel, mobil nachzukommen?
  5. Ein Praxisbeispiel ist MoJane (twitter.com/RZMoJane) - die mobile Reporterin der Rhein-Zeitung. Wie sich an diesem Beispiel zeigt, scheint Bewegtbild das bevorzugte Medium mobiler Journalisten.
  6. Dazu passt auch der Beitrag und das Interview mit  André Eckert, ehemaliger WIENER Geschäftsführer und nun Geschäftsführer von Medienhaus.Com Wien.
  7. Zumindest im Ansatz etwas weiter geht ein Artikel auf der Website der Bundeszentrale für politische Bildung. Hier werden auch die Möglichkeiten benannt, die sich aus dem Einsatz mobiler Technik und der zur Verfügung stehenden Plattformen/Medien ergeben: "Wir leben in einer aufregenden Zeit für Journalisten. Liveübertragungen bei Eilmeldungen werden selbstverständlich. Videoaufzeichnungen können sofort ins Internet gestreamt werden. Wir haben jetzt permanent die Möglichkeit, Geschichte zu dokumentieren - wenn wenigstens ein Smartphone zur Hand ist. ...   Augenstein: "Mit Social Media und ‚Mobile Reporting' haben sich völlig neue Möglichkeiten und eine wunderbare Synergie zwischen Website und Radio eröffnet."
  8. Noch ein Interview mit Moritz Beyer - mobiler Journalist der Rhein-Zeitung über Personalisierung des Journalismus, Vorteile von Bewegtbildern
  9. Bürgerjournalismus 

    auch partizipativer Journalismus oder Bürger-Journalismus 
  10. „Partizipativer Journalismus ist die Tätigkeit eines Bürgers oder einer Gruppe von Bürgern, die eine aktive Rolle im Prozess der Recherche, des Berichtens, des Analysierens sowie des Verbreitens von Nachrichten und Informationen einnehmen. Ziel dieser Partizipation ist die Bereitstellung von unabhängigen, verlässlichen, genauen, ausführlichen und relevanten Informationen, die eine Demokratie benötigt.“
  11. In einem Artikel auf SZ-Online wird u.a. erwähnt, wie diese Einreichungen auf iReport in die Journalistische Arbeit einfließen, welche Entwicklung Bürgerjournalismus genommen hat (von Marketingmaßnahme zur Selbstermächtigung) und welche Bedeutung ihm in Medienkreisen beigemessen wird. Immer wieder auffällig, dass sich Diskussionen darum drehen, ob Bürgerjournalismus "professionellen" Journalismus entwerten würde oder ablösen könne.
  12. Eine der Gefahren oder Hindernisse, die im Bürgerjournalismus gesehen werden, ist, dass es sich dabei eigentlich nicht um journalistische Publikation handelt sondern vielmehr um Meinungspublikation aus dem Standpunkt des jeweiligen Autors. "Grundprinzipien des journalistischen Arbeitens, der Recherche, Qualitätsstandards und Trennung der Darstellungsformen würden nicht erfüllt, so die Argumente.
    "Als Augenzeugenberichte bei Unfällen, Unglücken oder anderen Ereignissen, bei denen kein Medienprofi vor Ort ist, werden entsprechende Beiträge von den klassischen Massenmedien aber durchaus gedruckt, gesendet und dabei teilweise 1:1 übernommen – aber, und das ist entscheidend, in einen professionellen journalistischen Kontext eingebettet."
    "Das derzeit als Bürgerjournalismus im Sinne eines Grassroots-Movements beschriebene Phänomen, ist meiner Meinung nach deshalb auch nicht als Journalismus beschreib- und begreifbar, sondern es ist eine Form des öffentlichen Kommunizierens und Publizierens, die man als vernetzte Meinungspublizistik bezeichnen könnte. Dass sich diese netzwerkartige Meinungspublizistik nicht in die etablierten Muster des Journalismus pressen lässt liegt nahe. Aber in der meinungsbetonten Diskussionkultur der Blogosphäre liegt genau das Potential, das für den professionellen Journalismus doch von Interesse sein müsste: Die Vielfalt der Meinungen gewährleistet eine höhere Optionalität bei der Wahl und Einordnung der eigenen Perspektive und Meinungsbildung, was dann eben auch eine Bereicherung für die journalistische Berichterstattung darstellen sollte."
  13. Ein praktisches Beispiel, wie Massenmedien Bürgerjournalismus nutzen können, ist die iReport, betrieben von CNN:
    "CNNiReport invites you to share your story with CNN, and quite possibly the world. Log in to get started."
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