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Radionachrichten - wie weiter?

Müssen Radionachrichten anders, besser, moderner werden? Und wenn ja, wie? Eine Ideensammlung.

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  1. Radionachrichten in Deutschland haben sich über Jahrzehnte kaum verändert. Es gibt wenig neue Formen, aber seit Jahren dieselben Probleme: Die Nachrichten sind oft schwer verständlich, ihre Sprache sperrig, ihr "Sound" unattraktiv. Jetzt will Dietz Schwiesau in einer "Zukunftswerkstatt Radionachrichten" Neues ausprobieren. Ich werde das Seminar publizistisch begleiten und habe deshalb unter #newsneu eine Diskussion angestoßen. Das Ergebnis bislang? Zum Teil widersprüchliche Ideen.
  2. Idee 1: Weniger Nachrichten.
    Udo Stiehl, selbst Nachrichtenmacher beim WDR, wünscht sich einen engmaschigeren Nachrichtenfilter.
    Nur was wirklich neu ist und nur was schon passiert ist, soll Nachricht sein. Also keine Statements mehr, keine Ankündigungen.
  3. Idee 2: Zurück zur sprachlichen Sachlichkeit.
    Udo Stiehl setzt außerdem auf "sprachliche Abrüstung". Nachrichten sollten wieder komplett emotionsfrei formuliert sein und sich der reinen Sachlichkeit verpflichten, findet er.

  4. Idee 3: Mehr Formenvielfalt und Storytelling.
    Viele US-amerikanische Radiosender haben Nachrichten, die sehr erzählerisch sind. Sie spielen außerdem mit verschiedensten Darstellungsformen. Sie arbeiten häufig mit allen radiophonen Mitteln, die es gibt. Sie verwenden Atmo, Geräusche, Musik. Die Nachrichten klingen dadurch spielerischer, eingängiger, oft auch besser verständlich. Müsste man die Radionachrichten also auch in Deutschland aus dem Formenkorsett befreien?
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