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  1. Am 20. November 2010 habe ich diesen Beitrag zum Fall Bernard Rappaz auf meinem Blog veröffentlicht. 
  2. Mit diesem Storify Post, kann ich nun, die Geschichte um weitere Aspekte aus dem Netz ergänzen und diese laufend fortschreiben.
  3. Als erstes möchte ich auf diese Aussage des Strafrechtsprofessors Peter Albrecht aufmerksam machen, die ich erst jetzt bei der Vorbereitung zu diesem Storify Post gefunden habe. Erfreulicherweise wird hier auch klar gemacht, dass das Argument der Erpressbarkeit ein schwaches Argument ist.
  4. Ethik-Frage hätte anders gewichtet werden können Doch das Argument der Gegner einer Begnadigung für Rappaz, weil so ein Zeichen der Erpressbarkeit der Justiz gesetzt werde, lässt der Rechtsexperte nicht ganz gelten. Er gibt zu bedenken: «So etwas wie ein Hungerstreik, das macht nicht jeder.» Es seien absolute Ausnahmefälle, wenn jemand mit so starkem Wille sein Vorhaben über lange Zeit durchzieht. Trotz der nachvollziehbaren Entscheidung des Walliser Parlaments hätte es Gründe gegeben, einer Beg
  5. Daran ändert auch nichts, dass hier eine Frau aus dem Grund Haftunterbruch für Bernard Rappaz fordert, weil sie diesen auch durch einen Hungerstreik für sich erwirkt habe. Ihre Situation war eine andere, als die von Herrn Rappaz, darum sind die Fälle nicht so, wie von ihr geschildert vergleichbar.

  6. Nach 119 Tagen ohne Nahrung erhielt sie schliesslich einen Haftunterbruch, um wieder zu Kräften zu kommen. Jetzt kämpft sie für Bernard Rappaz. «Es muss das gleiche Recht für alle gelten. Rappaz ist sehr schwach und könnte jederzeit sterben. Man muss ihm eine Auszeit gewähren wie mir», sagt die 49-jährige Crettaz.
  7. Das Thema Bernard Rappaz in der Deutschen Schweiz viel weniger präsent als in der Westschweiz. Und die, die ihn unterstützen wollen aus diesem Fall eine Art Politik-Märtyrer Geschichte machen. Finde ich falsch und dadurch wird ihm kaum geholfen.
  8. Hier hat einer, der sich mit Ethik auf seinem Blog befasst auch mit der Frage auseinander gesetzt.
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