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Absolute Mehrheit

Gestern Abend lief zum ersten mal Raabs "Absolute Mehrheit" bei ProSieben.

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  1. Ich hatte ja schon zweimal etwas zu Raabs Show geschrieben: 
  2. Gestern Abend lief dann zum ersten Mal diese Sendung und trotz allem wollte ich mir das angucken. Man muss ja prüfen, ob sich die Kritik Bewahrheitet. Und das hat sie. Hier mal einige Tweets, die auch meine Meinung deutlich machen:
  3. Inhaltlich brachte die Sendung auch nicht wirklich viel. Alleine die Einspieler zu den Themen waren oft schon so platt, dass man nur aufschreien konnte. Bei der Energiewende wurde die Atomkatastrophe von Fukushima verharmlost und dann mit falschen Fakten gegen die Energiewende geschossen. Die Diskussionen waren immer entsprechend kurz, weil man zwischendurch die neuen Statistiken vom Televoting zeigen musste. Und auch Stefan Raab empfand ich schon einseitig in seiner Moderation: Kritische Fragen gingen in erster Linie an SPD und LINKE, als Oppermann Dinge aus der vorherigen Diskussion geradestellen wollte - nach einem Statistiken - wurde auch er abgewürgt. 
    Man hat am ehesten bei Van Aaken gesehen, worum es bei der Diskussion ging: Anstatt sich zu den Mitdiskutanten zu drehen, wandte er sich an das Publikum und damit weg von seinen Kollegen auf der Bühne. Es bleibt so: Bei der Sendung wird um Stimmen geworben, nicht um die besten Inhalte. 
    Andere Konzepte abseits von Jauch & Co. zeigen meines Erachtens wie man Talkshows und Politikvermittlung auch wirklich interaktiv durchführen kann:
  4. Stefan Raab mag ein guter Entertainer sein und vielleicht könnte er sogar eine gute und moderne Politshow machen. Aber dieser Versuch bei Politik einen Gewinner zu küren ist echt nervig. Politikvermittlung braucht zwei Dinge: 1. Seriöse Informationen und 2. geordnete Diskussion. Beides hatte die Sendung nicht. 
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