Schaurige Geschichten mit Kunstblut und Blutwurst

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  1. Wer sich als Kind vor dem gefräßigen Wolf bei Rotkäppchen oder der machthungrigen Stiefmutter Schneewittchens fürchtete, kennt noch nicht das Märchen „Wie Kinder Schlachtens miteinander gespielt haben“.

  2. Vor 200 Jahren erschien die Erstauflage des „Kinder-und Hausmärchen“ der Gebrüder Grimm. Viele der Geschichten finden bis heute ihren Weg in die Kinderzimmer, wenn auch, über die Jahre hinweg, verändert und abgemildert. Andere ihrer Werke wurden mit der Zeit von den Verlegern aussortiert.

    Jörg Braun, Max Winde (die Begründer des „Märchenstunde“-Podcast) und Sabria David beschäftigten sich in ihrem Vortrag mit den aussortierten Märchen der Gebrüder Grimm.
  3. Vor Beginn des Vortrags rätselte die Twittergemeinde, was sie unter dem Titel "Splatter in der Spinnstube" wohl erwarten würde.
  4. Für das Publikum gab es dann - passend zu den blutigen Erzählungen - Blutwursthäppchen. Kunstblut gab es auch, aber damit schmückten sich nur die Referenten.
  5. In der Mär "Wie Kinder Schlachtens miteinander gespielt haben" geht es übrigens um zwei kleine Kinder, die zusammen Schlachten spielen. Dabei stößt das eine Kind seinem Brüderchen das Messer in den Hals. Die Mutter kommt hinzu, zieht das Messer heraus und stößt es vor Zorn dem anderen Kind ins Herz. Derweil ertrinkt ihr kleines Kind im Bad. Sie ist untröstlich und erhängt sich. Der Mann kommt heim, sieht es und stirbt kurz darauf vor Trauer.
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