#NousSommesCharlie - Solidarität mit Frankreich

Für Freiheitsrechte, gegen Terrorismus: Nach dem Anschlag auf die Zeitung #CharlieHebdo bekundeten am Sonntag in Paris zahlreiche Menschen ihre Anteilnahme mit den Opfern und ihre Solidarität mit Frankreich. Auch die Spitzen der Bundesregierung nahmen an dem Solidaritätsmarsch teil.

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  1. Es war eine der größten Kundgebungen der französischen Nachkriegsgeschichte: Mehr als 1,5 Millionen Menschen kamen am 11.01.2015 in Paris zusammen, um ein Zeichen gegen die islamistischen Anschläge auf das französische Satiremagazin "Charlie Hebdo" und einen jüdischen Supermarkt zu setzen.
  2. Mit Bundeskanzlerin Angela Merkel, Vizekanzler Sigmar Gabriel, Außenminister Frank-Walter Steinmeier, Innenminister Thomas de Maizière und Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth waren auch die Spitzen der Bundesregierung auf der Solidaritätskundgebung vertreten.
  3. Frankreichs Präsident Hollande sagte vor dem Gedenkmarsch: "Paris ist heute die Hauptstadt der Welt." Ganz Frankreich stehe für seine Werte auf. Aus Sicht von Kanzlerin Merkel zeigte die Kundgebung, wie viele es gibt, "die sich für die Ideale von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit stark machen".
  4. Angeführt wurde der Demonstrationszug von trauernden Angehörigen sowie engen Freundinnen und Freunden der Terroropfer.
  5. Direkt dahinter liefen mehr als 50 Staats- und Regierungschefs aus aller Welt, um ihre Solidarität mit Frankeich und den Opfern zu zeigen.
  6. Außenminister Steinmeier zeigte sich in Paris "tief bewegt" von der Solidaritätskundgebung. Hunderttausende Menschen seien in der französischen Hauptstadt zusammen gekommen, um "gemeinsam ein Zeichen der demokratischen Stärke und Einheit der französischen Gesellschaft zu setzen".
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  8. Wir stehen fest und entschieden an der Seite unserer französischen Freunde und Nachbarn", so der deutsche Außenminister. Die blutigen Anschläge richteten sich nicht nur gegen Frankreich. "Sie richteten sich gegen unsere Demokratien, unsere Werte und unsere offenen Gesellschaften", bekräftigte Steinmeier.
  9. Auf Einladung des französischen Innenministers Bernard Cazeneuve waren in Paris auch die Innen- und Justizminister mehrerer EU-Staaten und der USA zusammengekommen, um über den Kampf gegen Terrorismus zu beraten. Die Minister verabschiedeten eine gemeinsame Erklärung.
  10. Nicht nur in Paris und weiteren Städten Frankreichs gingen die Menschen für Freiheit und gegen Terror auf die Straße, auch an anderen Orten der Welt gab es Solidaritätsbekundungen.
  11. In Berlin kamen zu einer Mahnwache vor der französischen Botschaft am Pariser Platz rund 18.000 Menschen zusammen.
  12. Erste Reaktion auf den Anschlag am 7. Januar

    Bundespräsident Gauck, Bundeskanzlerin Merkel und Außenminister Steinmeier reagierten mit Fassungslosigkeit und Entsetzen auf den Anschlag auf die Redaktion des französischen Satiremagazins, bei dem zwölf Menschen getötet wurden. Steinmeier erklärte: "Das ist ein frontaler Angriff auf unsere europäischen Werte und die Freiheit unserer Gesellschaften, dem wir wir uns gemeinsam mit aller Kraft entgegenstellen müssen. Wir stehen in dieser schweren Stunde noch enger an der Seite unserer Freunde in Frankreich."
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