Cannes Young PR Lions 2014: 30 Stunden im Tunnel.

Der erste „Young Lions“-Wettbewerb in der Kategorie PR. Dabei als Team Germany: Claudia Becker (LessingvonKlenze) und Anna Groos (Profilwerkstatt). 30 Stunden Zeit für ein PR-Konzept mit "Cannes-Idee" in 300 Wörtern und 10 Slides. Das Protokoll einer langen Nacht.

byAnna Groos288 Views
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  1. 13 Uhr: Bye bye Strand, bye bye Meer, bye bye Glitzer-Glamour-Cote-d´Azur. Es wird ernst und wir haben Bock. Auf geht’s ins Briefing für die Young Lions Competition! Und alle so: Yeah!

     

    13:30 Uhr: Uff. NGO? Globale Kampagne? Internationale Kommunikation? Viele erste Male aber wir haben immer noch Bock. 


    14:00 Uhr: Erst mal ins Café, die Aufgabe durchsprechen und noch ein bisschen dieses Urlaubsgefühl genießen. Bloß nicht stressen. Es ist ja noch so viel Zeit.

  2. 20:10 Uhr: Okay. Nur noch 24 Stunden bis zur Abgabe. Außer zwei Cappuchino und Avocado-Schnitten für 30 Euro haben wir noch nichts. Eine Idee wäre gut. Ab ins Hotel, das wird doch wohl nicht so schwer sein.

  3. 21:08 Uhr: Heureka!

     

    21:28 Uhr: Doch nicht.

     

    22:12 Uhr: Heureka! 


    23:40 Uhr: Doch nicht.

  4. 00:00 Uhr: Happy Birthday, Anna! Du wirst von deinem Geburtstag heute überhaupt nichts mitbekommen. Darauf ein Glas Supermarktsekt!

     

    01:10 Uhr: Das Hotelzimmer kühlt auf Eisfachtemperaturen herunter, wir suchen uns Decken und denken mit müden Hirnen noch mal alle bisherigen Ideen durch. Dazu essen wir Nudelsalat mit Kaffee-umrühr-Stäbchen.

  5. -
  6. 01:15 Uhr: 14 passable Lösungen, aber immer noch nicht DIE Cannes-Idee. Der Frust wächst, Erschöpfung macht sich breit. So können wir doch nicht schlafen gehen.

     

    02:02 Uhr: Oh, können wir scheinbar doch. Licht aus.

  7. 04:30 Uhr: Licht ist aus aber keine von uns schläft Die Lösung ist noch nicht da und das Hirn tanzt Samba, während der Körper Ruhe will.

    06:00 Uhr: Beep, beep, beep. Der Wecker klingelt. Eine Stunde Schlaf, Kopf wie ein Camembert. Das kann heute nur gut werden.
  8. 07:23 Uhr: Unglaublich. Nach einer Frust-Nacht und zig verworfenen Ideen kommt uns zwischen Croissant und Automatenkaffee die Lösung. Schnell aufschreiben und ab ins Palais. Wir sind motiviert! Ein Konzept will geschrieben werden!

     

    08:37 Uhr: Wir erreichen unseren Arbeitsraum. Ein halber Quadratmeter pro Team. Wir sitzen Kolumbien und Irland auf dem Schoß. Beide sind sehr nett. Über uns flackert eine Halogenlampe. Glücklicherweise sind keine Epileptiker im Raum.

  9. 13:51 Uhr: Das Konzept ist getippt, wir sind gut in der Zeit. Hoffnung macht sich breit. Kolumbien auf der rechten Seite bricht das erste Mal in Tränen aus. Irland ist noch positiv. Die Lampe flackert.

     

    16:12 Uhr: Die Internetverbindung ist miserabel. Die Bildrecherche wird zur Nervenprobe. Erst mal ein Kaffee. Kolumbien hat sich gefangen und tippt in Hochgeschwindigkeit. Irland macht schon Finetuning.

     

    19:00 Uhr: Noch eine Stunde. Die Präsentation nimmt Formen an, doch wir verlieren uns in Details. Trotzdem muss man sagen: Slides können wir.

     

    19:57 Uhr: Drei Minuten. Noch einmal drüberlesen. Eigentlich ziemlich gut geworden! Sich gegenseitig auf die Schulter klopfen. Die letzten Rechtschreibfehler raus. Wie schreibt man das auf Englisch nochmal...? Ah, drei Minuten rum.

     

    20:01 Uhr: Speichern. Abgeben. Durchatmen. Freuen. Nach 30 Stunden im Tunnel sind wir sehr zufrieden und fix und fertig.

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