#ePendler-Leipzig

Ab dem 6. April fahren Berufspendler zehn Tage lang elektrisch. Auf unserem Aktionsblog berichten wir und die Teilnehmer über ihre Erfahrungen aus dem elektromobilen Alltag.

  1. Die elektromobile Testphase ist erfolgreich abgeschlossen.

  2. Es war eine super Aktion!

  3. Schon bei der Übergabe hat Florian Blawit der erste Eindruck des eGolfs sehr gefallen: Nach einer kurzen Einweisung konnte ich auch gleich starten und erste Fahreindrücke sammeln. Als erstes ist mir aufgefallen, dass ich auf einmal Geräusche hörte, die ich in einem "herkömmlichen" Auto nie wahrnehme. Das schnelle Ansprechverhalten des Elektromotors bereitet mir in der Stadt viel Freude. Ich habe mit dem Auto auch eine längere Strecke auf der Autobahn zurückgelegt. Man muss eine etwas längere Fahrzeit einplanen um den Akku zu schonen, aber es hat alles sehr gut geklappt und es war eine angenehme Fahrt. Das Laden des Fahrzeugs hat nach kurzer Eingewöhnungszeit einwandfrei geklappt. Natürlich habe ich auch Familie, Freunde und meinen Kollegen mitgenommen und ihnen das Fahrgefühl mit einem Elektroauto gezeigt. Es war eine super Aktion. Ich bin sehr froh, dass ich teilnehmen konnte und die Möglichkeit hatte, ein Elektroauto im Alltag zu testen. Vielen Dank. Vielen Dank noch einmal für die Möglichkeit an der Aktion teilzunehmen.
  4. Ein letztes Mal berichtet Enrico Herrmann über seinen Renault Zoe

  5. Schön gemütlich über die Landstraßen um Leipzig herumgetourt. Kein Radio an - nur das Fahrgefühl des Renault Zoe genossen. Schließlich dann doch auf dem Messegelände angekommen und schweren Herzens das Auto und den Schlüssel übergeben. Vielen Dank, schön war die Zeit mit meinem Zoe.
  6. Mein Fazit: Jederzeit würde ich wieder auf ein E-Auto umsteigen. Und mal sehen, in ein paar Jahren dann...
  7. ePendler Leipzig Renault Zoe
    ePendler Leipzig Renault Zoe
  8. Ronny Kuhn erneut in einem Radiospot zur Alltagstauglichkeit des BMW i3:

  9. Radio Leipzig und ein ePendler im Gespräch über Alltagstauglichkeit
  10. Oliver Stroms Reichweitentest zum Nissan Leaf - da geht noch was…

  11. Heute hat mich der sportliche Ehrgeiz gepackt und ich wollte die für mich maximal mögliche Gesamtreichweite austesten. Am Morgen wurden bei 100% Ladung 192 km Reichweite angezeigt. Also habe ich den Eco-Modus wieder aktiviert und alle sonstigen Verbraucher ausgeschaltet. Auf den ersten 13 km Stadtfahrt wurden 4% verbraucht und die Restreichweite mit 204 km angezeigt (Gesamtreichweite: 217 km). Nach 60 defensiv gefahrenen km auf Landstraße und Autobahn hatte die Batterie des Nissan Leaf noch 76% und es wurden 183 km Restreichweite prognostiziert (Gesamtreichweite: 243 km). Auf Arbeit habe ich heute nicht geladen, um die Rückfahrt ebenfalls für den Test zu nutzen. Nach 112 gefahrenen Kilometern hat der Nissan noch 53% und 131 Restreichweite angezeigt. Der Verbrauch wurde mit 11,9 kWh/100km angegeben. Bei 0,27 €/kWh Haushaltsstrompreis kommt man auf 3,20 €/100 km. Bei sehr defensiver Fahrweise (ohne Heizung) beträgt die Gesamtreichweite 243 km. Ich könnte also 2 Tage hintereinander zur Arbeit (50 km einfache Fahrt) und zurück fahren ohne laden zu müssen. Oder von Leipzig nach Berlin. Viel mehr Spaß macht es natürlich, zweimal am Tag in ein vollgeladenes Auto einzusteigen - daran könnte ich mich gut gewöhnen.
  12. Ronny Kuhn wird von Radio Leipzig streckenweise in seinem BMW i3 begleitet und zu seinen Erfahrungen befragt, doch hört selbst:

  13. Radio Leipzig im Gespräch mit einem ePendler über Reichweite und Lademöglichkeiten
  14. Das nächste Auto von Familie Wöhnl hat ganz sicher einen E-Motor.

  15. Die Testphase mit dem Nissan Leaf nähert sich dem Ende. Schade. Im Freundes-und Kollegenkreis wurde rege nach meinen Erfahrungen gefragt, Probesitzen und Vorführen waren erwünscht. Meine Begeisterung und die meiner Familie hat den einen oder anderen angesteckt. Für meinen täglichen Arbeitsweg und die kleinen wöchentlichen Besorgungen sollte ein Besuch an der Steckdose pro Woche völlig ausreichen. Wünschenswert wäre ein standardmäßiges Schnellladekabel, um im Fall des Falles gerüstet zu sein und ein Ausbau des Netzes der Ladestationen in der Fläche.
    In ca. zwei Jahren werden wir unseren Zweitwagen ersetzen und unsere Überlegungen vor der Testphase sind jetzt zu einem Entschluss gereift: das nächste Auto hat ganz sicher einen E-Motor.
  16. Vom Zoe, Sattelschleppern und einem ganz besondern Rittergut

  17. Zuerst hat Enrico Herrmann es ein bißchen bereut, dass er sich bei der Registrierung zum ePendler-Projekt für den Renault Zoe entschieden hat. Aber im Nachhinein möchte er die Erfahrung nicht missen.

    Der Zoe ist ein kleiner, wendiger und spritziger Flitzer, tipptopp ausgestattet mit Multimedia-System, Navigation, Rückfahrkamera und Abstandswarner beim Einparken. Man spürt deutlich das hohe Drehmoment des verbauten Elektromotors. Anfangs doch sehr gewöhnungsbedürftig war für mich die Automatik. Doch nach nur wenigen Kilometern war es schon wie selbstverständlich das linke Bein völlig entspannt im Fußraum abgestellt zu lassen. Es macht wahnsinnig viel Spaß mit dem Fahrzeug zu fahren. Dies habe ich auch gleich am nächsten Tag nach meiner Abholung testen wollen. Ich hatte noch arbeitsfrei und somit entschied ich mich für eine kleine Spritztour. Doch wohin fahren? Wie weit reicht der Akku? Komme ich wieder zurück? Was passiert, wenn ich unterwegs mit leerem "Tank" liegen bleibe? Ich entschied mich für eine Fahrt nach Torgau - von der Kilometerzahl her müsste das passen. Aber stimmt auch wirklich die Anzeige der Akkuladung? Ich glaube diese oder ähnliche Fragen stellen sich alle, die das erste Mal ein E-Auto fahren. Auf alle Fälle habe ich meinen Ausflug in die Stadt an der Elbe gut überstanden. Zum Glück gab es reichlich LKW-Verkehr auf der B 87 und somit habe ich mich die meiste Zeit im ECO-Modus hinter großen Sattelschleppern "treiben" lassen. Ein mulmiges Gefühl hatte ich doch unterwegs. War doch weit und breit keine Lademöglichkeit für E-Autos im Umkreis von Torgau verzeichnet. Recht erstaunt war ich dann, wie viele Restkilometer die Anzeige meiner Akkuladung mir noch versprochen hatte, nachdem ich wieder zurück in Leipzig angekommen war.
  18. ePendler Leipzig Renault Zoe
    ePendler Leipzig Renault Zoe

  19. Meine täglichen 96 km bis zur Arbeit und zurück sind für den Renault Zoe natürlich kein Problem. Doch mit einer maximalen Reichweite bei diesem Fahrzeug von knapp 140 km bedeutet das, er muss jeden Tag wieder an die Steckdose. Und diese sind nach jetzigem Stand, auch im Stadtgebiet von Leipzig, dünn ausgebaut. Zum Glück steht die nächste von meiner Wohnung aus nur zirka 200 Meter entfernt und somit ist es für mich kein Problem den Zoe "zu tanken". Großartig finde ich es noch dazu, dass die Säule komplett freigeschaltet ist und ich meinen Zoe somit kostenfrei mit Strom speisen kann.

    Am Sonntag war dann ein Ausflug mit meiner Freundin geplant und so verschlug es uns zum „Rittergut Kössern“ nahe Grimma. Das Rittergut ist teilweise schon restauriert, an anderen Stellen wird fleißig gearbeiten. Es ist aber in jedem Fall sehenswert. Einmal im Monat gibt es dort auch Führungen. Und im dazugehörigen Hofladen gibt es neben Kaffee und Kuchen, Suppe und kleineren Gerichten noch so manch andere Köstlichkeiten. Aber, das Gut weist noch eine Besonderheit auf. Für Fahrer eines E-Autos gibt es dort direkt gleich 4 Elektro-Ladesäulen (2 x Mennekes AMTRON Start 22 C 2 /Ladekupplung Typ 2 bis 22 KW / dreiphasig und 2x Mennekes AMTRON Start 11 /Ladekupplung Typ 2 bis 11 KW / dreiphasig). Die Nutzung ist laut Information auf der Website des Rittergutes bis auf weiteres kostenfrei, im Hofladen findet man aber ein kleines „Elektro-Sparschwein“ in welches man gern einen kleinen Obolus einwerfen darf.
    Weitere Informationen zur Elektromobilität im ländlichen Raum gibt esebenfalls auf der Website rittergut.org/. Es lohnt sich also auch mal eine Fahrt ins schöne Muldetal.
  20. Die Glaserei Helge Schubert Leipzig gehört zu einem der Unternehmen, die an der Aktion ePendler-Leipzig teilnehmen.

  21. Wir stromern täglich mit unserem Wunschauto Mercedes B-Klasse Electric Drive unsere Pendelstrecke ca. 40 km südlich von Leipzig über Landstraßen und Autobahn. Nach der sehr gut organisierten Übergabe und einer prima Einweisung durch den kompetenten Mitarbeiter der Niederlassung Leipzig, sind wir sofort mit den Interieur typischen Bedienelementen zurechtgekommen.
  22. Der kleine Stromer-Benz ist sehr komfortabel ausgerüstet und muss sich nicht vor den Großen
    verstecken was, Platzangebot, Straßenlage, Fahrkomfort und vor allem die Beschleunigung betrifft,
    da waren wir mega überrascht! Der Überholvorgang sowie das Einfädeln auf mehrspurigen Straßen
    im Stadtverkehr geht mühelos von statten. Allerdings sind durch den kürzeren Radstand mache Nebenstraßen mit Straßenbelagschäden nicht ganz ohne spürbare Nebenerscheinungen passierbar.
  23. Das Laden haben wir immer nur über eine Schuko-Steckdose durchgeführt. Das geht problemlos, jedoch mit einer längeren Ladezeit. Ein voll-geladenes Auto über Nacht haben wir nicht hinbekommen. Wie auch andere Teilnehmer berichten, gibt es hier auch Differenzen über die Reichweitenangaben, die gefahrenen Strecken sind weniger als Rücksetzung in der Anzeige zur Restreichweite. Die Werksangabe von ca. 200 km Reichweite habe ich in der Anzeige (sonst ca. 98km) nach 1,5 Tagen Ladezeit nur durch Umstellung des Ladestroms im System erreicht, jedoch mit dem Ergebnis das für ca. einen
    gefahrenen Kilometer ca. 6-8 km zurückgerechnet wurden.
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