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Occupy Wallstreet wird global: Besetzt die Bankenviertel

Seit dem 17. September 2011 gibt es in New York City die "Occupy Wallstreet" - Bewegung. Die Bürger protestieren gegen die Macht der Banken und gegen die soziale Ungleichheit in den USA. Knapp einen Monat später schwappt die Protestwelle nun auch nach Europa. Am 15. Oktober 2011 demonstrierten Menschen in Frankfurt am Main, Berlin, Den Haag und Rom.

  1. @EmlayCris: Ich will die Wallstreet besetzen. Je mehr Stimmen dort sind, desto besser.
  2. billdornfeld
    I back the "Occupy Wallstreet" movement, against corporate bank's greed, helping to outsource our jobs away. Power to the people! #Occupy
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  3. @billdornfeld schrieb: Ich unterstütze die "Occupy Wallstreet" Bewegung, gegen die Gier der Banken, die dabei helfen unsere Arbeitsplätze auszulagern. Die Macht gehört den Bürgern.
  4. Für alle, die bisher nur wenig über diese Bewegung gehört haben, fasst das folgende Interview des Handelsblattes mit einigen Protestforschern die wichtigsten Informationen noch einmal zusammen.

  5. Es geht den Demonstranten um mehr Gerechtigkeit - sowohl um wirtschaftliche Gerechtigkeit, als auch um soziale Gerechtigkeit. Hier müsse auch Präsident Obama mehr tun, fordert im folgenden Video ein Demonstrant. Das von Obama eingeführte Gesundheitssystem reiche nicht aus und funktioniere zudem auch nicht wirklich.

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  7. Das Interview wurde auf Fox News in den USA  jedoch nicht ausgestrahlt. Dies liegt wohl daran, dass der Demonstrant auch die Position der Medien und deren Berichterstattung über die Proteste kritisiert.

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  9. Natürlich gibt es auch sarkastische Kommentare zu den Protesten:

    @cpt_wiseguy twitterte etwa : "Occupy Wall Street scheint eine großartige Idee zu sein, wenn man sich es leisten kann nicht zur Arbeit zu gehen."

  10. AngieAmisano
    We need to find an uninhabited island and name it #wallstreet. Once all of the idiots leave to #occupy it the country might have a chance.
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  11. Und @AngieAmisano schrieb: "Wir müssen eine unbewohnte Insel finden, die wir Wallstreet nennen. Wenn dann die ganzen Idioten losziehen, um sie zu besetzen, könnte unser Land eine Chance haben."

  12. Die USA stehen vor einem Wahlkampf und deshalb lohnt es sich die Äußerungen der Präsidentschaftskanidaten der Republikaner anzuschauen.
    Herrmann Cain, einer der Kandidaten, wird im folgenden taz-Artikel mit folgendem Satz zitiert: "Wer keinen Job hat, soll sich selbst verantwortlich machen. Aber nicht die Wall Street oder die Regierung."

  13. Den Protestteilnehmern in New York halfen 75000 Spenden, um ein erfolgreiches Mittel zu entwickeln, mit dem sie sich organisieren können. Sie schufen das Occupied Wall Street Journal.

    Von der ersten Ausgabe der Protestzeitung wurden 50.000 Exemplare verteilt. Die zweite Ausgabe erreichte bereits eine Auflage von 100.000 Exemplaren. Wo die Zeitung genau entsteht, ist allerdings unklar. Sie wird laut dem folgenden Bericht ehrenamtlich von Volontären erstellt.

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  15. Auch die Social Media Kanäle werden von den Demonstranten genutzt:
  16. Während sie in New York City weiterhin aktiv bleiben und sich über ihre Facebookpage und ihren Blog austauschen und organisieren, berichtet David Foster am 12. Oktober 2011 in seinem Podcast "Political Watchdog" von einer neuen Entwicklung. Auch in anderen US-Bundesstaaten kommen nun Menschenmassen zu "Occupy"-Demonstrationen zusammen. Es handelt sich dabei um Solidaritätsveranstaltungen für die New Yorker Proteste.

  17. Denn dort gibt es inzwischen:

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