1. Mit "Instant Articles" bietet Facebook Verlagen die Möglichkeit, komplette Langstrecken samt multimedialer Elemente direkt im sozialen Netzwerk zu veröffentlichen und den Großteil der dort erzielten Werbeeinnahmen zu behalten. So soll das aussehen:
  2. Facebook Launches Instant Articles
  3. Wer macht mit? Und warum? Georg Altrogge liefert den Hintergrund:
  4. Spiegel Online steigt als einer der beiden ersten Player aus Deutschland in den Ring, und begründet das relativ un-selbst-kritisch:
  5. Die BILD ist auch dabei, und hat ihren ersten Artikel veröffentlicht. Meedia hat sich das angesehen:
  6. Etwas später steigt dann auch Zeit Online ein - während andere kritisch bleiben: "Wir werden das Tier, das uns bedroht, nicht noch füttern", sagt zum Beispiel Alexandra Föderl-Schmid, Chefredakteurin der Wiener Zeitung Der Standard.
  7. Facebook versucht derweil, kritische Stimmen mit dem Verweis auf eine (mögliche) Stärkung des unabhängigen Journalismus zu übertönen:
  8. Doch Vorsicht: Inhaltliche Einflussnahme ist Teil des Programms:
  9. Tobias Gillen wird mitmachen, wenn es so weit ist. Aber unter Vorbehalt:
  10. Wer sich noch vorstellen könnte, dabei zu sein, hat der "Journalist" erfragt. Nicht alle tragen offen ihre Skepsis zur Schau. Aber Hurra-Rufe klingen gewöhnlich anders.
  11. So sieht denn auch Joe 'Lazer' Lazauskas die Instant Articles als gigantisch aufgehübschtes trojanisches Pferd:
  12. Doch die Kritik ficht Branchengrößen nicht an. Amazon-Boss Jeff Bezos, der sich kürzlich die Washington Post gekauft hat, will von Anfang an dabei sein, wenn es richtig los geht. Also, falls es richtig los geht.
  13. Auf einem anderen Blatt steht, wer Instant Articles überhaupt zu sehen bekommt: Bis zum 17. Dezember 2015 können nur iPhone-Nutzer in ihrer Facebook-App Instant Articles lesen. Dann sind endlich auch die Android-Nutzer dran:
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