1. Am 17. Juni 2015 sprachen interessierte User auf twitter.com/bpb_de mit der Strafrechtlerin Gül Pinar (@GuelP) unter dem Hashtag #hatecrimeChat über das Für und Wider von Hate-Crime-Gesetzen.
  2. Als Input für den Chat gab es einen Text aus dem Dossier Rechtsextremismus. Darin erklärt Gül Pinar, was mit dem Begriff "Hate Crime" gemeint ist und warum er auch in Deutschland immer öfter verwendet wird. Außerdem erläutert sie die wichtigsten Argumente, die in der Diskussion um Hate-Crime-Gesetze eine Rolle spielen:
  3. Dazu noch ein Audiomitschnitt der Podiumsdiskussion „Bekämpfung rechtsextremistischer Gewalt durch Hate-Crime-Gesetze“, die im Februar 2015 in München stattfand. Gül Pinar hatte mit auf dem Podium diskutiert.
  4. Kurz vor 12 Uhr wartete unsere Expertin gespannt auf die ersten Fragen und Kommentare:
  5. Pünktlich um 12 startete der Chat. Als Erstes ging es noch mal um die Begriffsklärung: Was ist überhaupt ein Hate Crime? Und worin unterscheiden sich Hate Crime und Diskriminierung?
  6. Dass inzwischen auch in Deutschland über Hate-Crime-Gesetze gesprochen wird, liegt laut Gül Pinar an der Arbeit des NSU-Untersuchungsausschusses:
  7. Nach der Aufwärmphase beantwortete Gül Pinar dann fleißig die Fragen von Nutzerinnen und Nutzern. Die wollten zum Beispiel wissen, wie Hate Crimes bisher in Deutschland erfasst werden:
  8. ... oder ob Hate-Crime-Gesetze mit dem Grundgesetz vereinbar wären:
  9. Die Nutzerinnen und Nutzer fragten auch, wie andere Länder mit dem Thema Hate Crime umgehen und wie dort die Gesetze aussehen:
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