1. Ob Datenquellen, Werkzeuge oder Methoden: Zwischen Datenjournalismus und Wissenschaft gibt es viele Schnittmengen. In diesem Panel zeigten Forscher, wie sie komplexe Datensätze auswerten, welche Erkenntnisse sie daraus ziehen und was Journalisten davon lernen können.
  2. Datenimpulse aus der Wissenschaft
  3. Kein Datenjournalismus ohne Tools: Friedrich Lindenberg (ICFJ) stellte das Daten-Recherche-Tool Aleph vor, das Dokumente und Datenbanken mit relevanten Personen und Firmen verknüpft, Benachrichtigungen sendet und die Arbeit mit Datenquellen systematisiert.

    Eva Lopez (DW Innovation) erklärte, wie PollyVote Prognosen kombiniert und so äußerst genaue Wahl-Vorhersagen der US Präsidentschaftswahlen liefert.

    Sebastian Mondial (Die ZEIT investigativ) zeigte, wie hypothes.is dem Web durch Anmerkungen eine zusätzliche Ebene hinzufügt und bei der Vernetzung, Diskussion und Organisation der eigenen Recherche hilft.
  4. Scooptalk - Innovative Werkzeuge für die Recherche
  5. Verifizierung ist das A und O im Online-Journalismus. Recherche-Profi Albrecht Ude zeigte, wie man gefälschte Seiten entlarven kann, Fiete Stegers dokumentierte, wie er den Urheber des Bildes gefunden hat, das die CDU-Bundestagsabgeordnete Erika Steinbach getwittert hat, um Angst vor "Überfremdung" zu schüren.
  6. Die Ente bleibt draußen – Quellenprüfung online
  7. Boris Kartheuser ist auch ein Dauergast beim Netzwerk Recherche. Er stellte seine "Top 5 der praxisnahen Online-Recherche" vor.

  8. Welche Möglichkeiten bietet Virtual Reality (VR) für den Journalismus? Wo macht der Einsatz Sinn? Und: Wenn der User zunehmend autonomer wird, sich selbständig in unseren Geschichten „bewegt“, Erzähltiefe selbst bestimmt – welche Aufgaben kommen auf den Journalisten zu, der diese Welten kuratiert? Welche Steuerungsmodelle gibt es dann noch für uns Gate-Keeper? Vor welchen Herausforderungen stehen die Redaktionen? Die Teilnehmer gaben Einblicke in ihre Erfahrungen mit einer Technik, die gerade das Laufen lernt.
  9. Virtual Reality oder Virtual Insanity? Neue Möglichkeiten des journalistischen Storytellings
  10. Datenjournalistische Methoden ermöglichen die computergestützte Erschließung insbesondere von großen Datenmengen. Doch geht es im Datenjournalismus nicht nur um technische Fertigkeiten, sondern darum, evidenzbasiert zu recherchieren.
    Daniel Drepper (Correctiv), Sylke Gruhnwald (Journalism Fund) und Vanessa Wormer (Süddeutsche Zeitung) zeigten, wie sie diese Möglichkeiten nutzen und ihre Recherche durch den Einsatz von Technologie, Daten und Dokumenten verbessert haben. Ihre gemeinsame Präsentation steht auf Dropbox.

  11. Investigativer Datenjournalismus: Zur exklusiven Story mit Daten
  12. Datensätze stecken voller Geschichten. Nicht immer, aber meistens. Aber wie findet man die Story im Datensatz? Giannina Segnini von der Columbia University zeigte sechs Ansätze, wie man als Datenjournalist seine Geschichte findet. Ihre Präsentation steht online.
  13. Six ways to generate data journalism stories
  14. Giannina Segnini war online noch für eine zweite Session zugeschaltet und zeigte, wie man mit offenen Daten dem organisierten Verbrechen auf die Spur kommen kann. Sie führte einige Datenbanken vor, mit denen man die Wege von Waffen, Elfenbein oder chemischen Produkten rund um die Welt verfolgen kann. Ihre Präsentation hat sie online gestellt.
  15. Investigating organized crime with open data
  16. Das Umfeld von Personen kann viele Aufschlüsse über diese Person geben. Für Journalisten ist es von Vorteil, wenn sie sich auf Netzwerkanalysen verstehen. Und wenn dann noch - wie bei „Akte NSU“ - Journalisten aus verschiedenen Redaktionen ihre Recherchen zusammentragen, entsteht ein besonders aussagekräftiges Bild.
  17. Wie Netzwerkanalysen bei der Recherche und Visualisierung von Storys helfen
  18. Im kleineren Raum R1 lief zwar keine Kamera mit, aber auch hier gab es interessante Panels. Besonders praxisnah zeigten Marcel Pauly (Die Welt), Manuel Mohr (BR Data), Katharina Brunner (Süddeutsche Zeitung) und Patrick Stotz (Spiegel Online), was die fiesesten Hürden der Datenauswertung sind – und wie sie sie nehmen. Auch hier gibt es lehrreiche Folien.
  19. Konrad Weber (SRF) von Simon Kerbusk (ZEIT Campus) machten einen Workshop, der den Namen voll und ganz verdient: Sie ließen die Teilnehmer das Design-Thinking-Prinzip konkret ausprobieren: Als Thema gaben sie den Brexit vor. Jeder Teilnehmer sollte sich vorstellen, was seiner Meinung nach seinen Sitznachbarn an diesem Thema interessiert. Diese Ideen wurden aufgeschrieben. Dann interviewten sich die Sitznachbarn gegenseitig und glichen ihre Einschätzung und die tatsächlichen Bedürfnisse des anderen miteinander ab. Welcome to design thinking. Konrad Weber hat das Prinzip und wie es im Journalismus genutzt wird, in seinem Blog vorgestellt.
  20. wer noch mehr Videos von der NR16 will, inklusive der Debatten aus dem Konferenzsaal K1, die Spreerunde hat sie gesammelt.
Read next page