Twitter-Chat für Self-Publisher

Am 01. September war es soweit XinXii's neuer Experten-Chat für Self-Publisher auf Twitter. Eine Stunde haben uns Juliane Schneeweis, Hanspeter Ludwig und Rebecca Wild Antworten und Tipps zu Coverdesign/-gestaltung gegeben. Hier nun die Highlights der Diskussion:

  1. Frage 1 brachte bereits eine erstaunliche Erkenntnis: Selbst unsere Experten greifen eher zu Büchern, die ein gut gemachtes Cover haben. Ein guter Grund viel Mühe hineinzulegen!
  2. Einen interessanten Einwand gab uns Tom Oberbichler für den das eine genreabhängige Frage ist:
  3. Mit der zweiten Frage kam unsere Diskussion in Schwung, denn wir wollten wissen, wie man bei der Masse an täglich erscheinenden Titeln überhaupt noch herausstechen kann mit seinem Cover.
  4. Hanspeter Ludwig ist bei der Gestaltung von Buchcovern dafür altbekannte und vielgenutzte Elemente, wie Blutflecken auf Krimicovern in der Mottenkiste zu belassen. Sein Tipp Nr. 1 bei der Herangehensweise an ein neues Cover ist daher: "Querdenken" und "Experimentieren". Zuerst sollte man die eigene kreative Innenschau wagen und am Besten "Finger weg vom Rechner" (Ludwig).
  5. Grafikdesignerin Rebecca Wild sieht hingegen in dem Wiedererkennungswert eine große Chance, da ihrer Erfahrung nach Buchleser gern auf Altbekanntes zurück greifen. Ein wichtiger Punkt dazu kam auch von aussen: Ein Cover sollte auch im Hinblick auf die Zielgruppe ausgerichtet sein.
  6. Das zentrale Gestaltungselement für ein Cover ist laut unseren Experten die Schriftart - hier kann man die meisten Fehler machen. Das kam auch im internationalen Chat mit Derek Murphy und Charles Sheehan Miles als klarer Punkt heraus. Hier nochmal nachzulesen: bit.ly/1qy4lHy
  7. Für E-Book-Cover gelten besondere Anforderungen, wie aus der Diskussion hervorgeht. Kleine Vorschaubilder in schier unendlichen virtuellen Regalen - eine schwere Aufgabe hier etwas zu schaffen, dass das Interesse in nur wenigen Sekunden weckt. Juliane Scheeweiss Tipp Nr. 1 für Self-Publisher ist daher:
  8. Etwas reißerisch haben wir uns mit Frage 4 danach erkundigt, ob für Jedermann erreichbare Grafikprogramme und detailierte Online-Tutorials zukünftig den Berufsstand des Cover-Designers obsolet machen.
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