1. Der Wahlabend geht zu Ende. Diese Szene aus der "Nackten Kanone" fasst die Stimmung in Deutschland (außer in der AfD) zusammen.
  2. Gegner der AfD distanzieren sich unter dem Hashtag #87Prozent von der Partei. Es soll darauf verweisen, dass 87 Prozent der Wählenden ihr nicht ihre Stimme gegeben haben.
  3. Zuspruch gibt es auf Twitter für dieses Foto von der Demo vor der AfD-Zentrale:
  4. Technische Probleme in Berlin

  5. Deutschland muss auf Berlin warten. In der Hauptstadt gab es technische Probleme bei der Erfassung der Wählerstimmen. Zweitweise konnten Ergebnisse aus den Stimmbezirken des Bundeslandes weder empfangen noch an die Öffentlichkeit kommuniziert werden. Im IT-Dienstleistungszentrum seien Server ausgefallen, sagte Geerd Baasen der Süddeutschen Zeitung. Er leitet die Geschäftsstelle der Wahlleiterin für Berlin, die für die Auszählung zuständig ist. Die zuvor erfasst Stimmen seien „weggespeichert“, sagte Baasen: „Die Daten sind nicht weg.“

  6. Die verwendete Wahl-Software namens "IVU.elect" selbst sei nicht schuld. Wahl-Software war vor der Wahl ins Gerede gekommen, nachdem Hacker in einem häufig verwendeten Program namens „PC-Wahl“ eine Sicherheitslücke entdeckt hatten.
  7. Thomas Gottschalk distanziert sich von der entrüsteten Frau auf der Wahl-"Party" der SPD, die heute Abend zum Symbol für die krachende Niederlage der Partei wurde.
  8. Die Aggressivität von Martin Schulz in der Elefantenrunde inspirierte diesen Tweet:
  9. Eines der am häufigsten geteilten Bilder des Abends zeigt das Ergebnis, das die AfD unter Männern in Ostdeutschland eingefahren hat. In dieser Gruppe ist sie die beliebteste Partei, noch vor der CDU.
  10. Was halten Netzaktivisten und digitale Bürgerrechtler vom Ausgang der Wahl? Markus Beckedahl von netzpolitik.org hat auf Twitter gefragt, wer unter Jamaika Justizminister werden solle. Konsens in seinem Umfeld ist: Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, die sich für strengen Datenschutz und gegen Überwachung einsetzt
  11. Welche Koalition wünschen sich die Bürger? Zahlen von Google zeigen, dass sich Menschen, die nach den Namen möglicher Konstellationen suchen, sich vor allem für die Option Union-FDP-Grüne interessieren.
  12. Der Satiriker Shahak Shapira, der für die Spaßpartei "Die Partei" Wahlkampf machte, bringt seine Sorge über den Sieg der AfD mit einem Hashtag zum Ausdruck, das normalerweise nach Terroranschlägen verwendet wird.
Read next page