Das indische Grabmal

Ein phantastisches Hörbuch

  1. Mit dem dreimal verfilmten Erfolgsroman Thea von Harbous Das indische Grabmal startete die Hörbuch-Reihe Filme zum Hören.
  2. Das indische Grabmal ist die Geschichte eines exotischen Abenteuers, einer großen Liebe, einer phantastischen Reise, eines Verbrechens aus Leidenschaft und einer so atemberaubenden wie surrealen Flucht. Diese Geschichte wird nun seit beinahe neunzig Jahren erzählt – und zwar in verschiedenen Medien und in immer neuen Variationen.
  3. Am Anfang der Geschichte vom indischen Grabmal stand der Roman von Thea von Harbou, der 1918 im Ullstein-Verlag erschien, rasch zum Bestseller wurde und sich als Longseller erwies - bis heute wurde das Werk mehrfach neu aufgelegt.
  4. Thea von Harbou (1888-1954), das ist die Drehbuchautorin von Meilensteinen der Filmgeschichte wie Die Nibelungen, Metropolis oder M –Eine Stadt sucht einen Mörder, die heute aber jenseits eines kleines Kreises von Filminteressierten allenfalls noch als die Ehefrau des Regisseurs Fritz Lang bekannt ist.
  5. 1921 wurde dann die erste Seite im Kapitel der Variationen des Stoffes aufgeschlagen: Der damals berühmte Regisseur Joe May 'baute' das indische Grabmal auf Zelluloid. Thea von Harbou und Fritz Lang, die ein Jahr später heiraten sollten, schrieben das Drehbuch für diesen monumentalen Stummfilm und arbeiteten bereits Namen und auch Funktionen einiger Charaktere um.
  6. 1938 trieb dann die einmal sehr bekannte Tänzerin und Schauspielerin La Jana in Eschnapur ihr Unwesen: Diese – damals erfolgreiche – Version des Regisseurs Richard Eichberg, die um ausschweifende Tanzszenen und die komische Figur Theo Lingens (nebst einem Affen) fragwürdig angereichert wurde, ist heute zu Recht vergessen.
  7. Fritz Lang setzte dann 1958/59 um, was ihm 1921 noch verwehrt geblieben war – er war schon damals ursprünglich für die Regie vorgesehen gewesen. Seine in bunten Klischees über Indien schwelgende Variation des Stoffes ist dabei zwar einerseits die heute noch bekannteste Verfilmung. Andererseits vermag sie künstlerisch nicht an die Adaption von Joe May heranzureichen, noch weist sie große Gemeinsamkeiten mit der Romanvorlage auf, die allmählich, insbesondere hinter den bunten Farben des Großfilms von Fritz Lang, verblasst ist.
  8. PAGET, Debra in Das indische Grabmal_Karibo
    PAGET, Debra in Das indische Grabmal_Karibo
  9. Videobotschaft von Dominik Graf zu DAS INDISCHE GRABMAL
  10. Dieser - also insgesamt dreimal verfilmte - Roman Das indische Grabmal von Thea von Harbou, der heute insbesondere noch durch die 1959er Version von Fritz-Lang bekannt ist, entstand 2007 als Hörbuch in den Berliner SDM-Tonstudios von Sven Dohrow, der auch als Musiker bekannt ist.
  11. Der Sprecher des Hörbuchs, der Schauspieler und Regisseur Rudolf Marnitz!
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