Menschenrechtswidrig? Wie sich @janboehm und ein Pastor nach #sundb über das kirchliche Arbeitsrecht zoffen

  1. Dem Pfarrer Christoph Breit gefällt ganz und gar nicht, was Böhmermann zu der staatlichen Förderung der Kirche zu sagen hat:
  2. Gemeint sind wohl die sogenannten "positiven Staatsleistungen", die mit ca. 480 Millionen Euro jährlich Kirchenbau und Besoldung mitfinanzieren - Tendenz steigend.
  3. Das lässt Jan Böhmermann natürlich nicht auf sich sitzen und antwortet prompt:
  4. Schnell mischen sich andere User ein.
  5. Böhmermann reagiert und bringt seine Vorwürfe aus der Sendung in die Twitterdebatte:
  6. Der Pfarrer argumentiert, die Unabhängigkeit der Kirche und somit das Kirchliche Arbeitsrecht seien tief im Grundgesetz verankert.
  7. Dem stimmt Böhmermann zwar zu, allerdings sieht er im kirchlichen Arbeitsrecht die Menschenrechte verletzt.
  8. Während die Diskussion noch weiter läuft, nimmt Böhmermann in neuen Tweets den Aspekt der Religionsfreiheit auf. Offenbar ist ihm die Lust an dem Thema noch nicht vergangen - die provokanten Tweets garantieren, dass die Diskussion weitergeht.
  9. Ein neuer Streitlustiger mischt sich ein und trägt Böhmermanns Aspekt der Sharia in die Diskussion: Wenn das Grundgesetz Religionsfreiheit zusichert und somit das kirchliche Arbeitsrecht unterstützt, wieso dann eigentlich nicht eine Sharia?!
  10. Darauf antwortet der Pfarrer Herr Breit und verteidigt die christliche Kirche ...
  11. ... was Böhmermann aber nicht gelten lassen will:
  12. Ein starker Konter, der auch als Schlusswort dienen könnte ...
  13. Herr Breit gibt sich allerdings noch nicht geschlagen und spielt auf den Beschluss der evangelischen Kirche an, ab 2016 auch gleichgeschlechtliche Paare zu segnen. Segnung, keine Trauung, wohlgemerkt.
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